Sie planen eine Schwangerschaft! In diesem Wunsch möchten wir Sie gerne unterstützen und begleiten. Rechtzeitige Beratung gibt Sicherheit. Risiken erkennen heißt Risiken auch vermeiden zu können. Bringen Sie darum zum Beispiel Ihren Impfpass zur Beratung in Ihre Frauenarztpraxis mit.
Durch Untersuchung des Blutes kann festgestellt werden, ob Sie genügend Abwehrstoffe gegen bestimmte Krankheiten haben, die dem Baby im Mutterleib schaden könnten. Besonders wichtig ist der Schutz gegen Röteln. Denn eine Rötelerkrankung während der Schwangerschaft kann schwere gesundheitliche Folgen für das Baby haben. Zeigt der Test, dass Sie zum Beispiel noch nie an Röteln erkrankt waren, also auch keine Antikörper dagegen gebildet haben, ist es höchste Zeit für eine Schutzimpfung. Drei Monate nach dieser Impfung sollten Sie aus Sicherheit nicht schwanger werden, dies gilt für Impfungen mit Lebendimpfstoffen.
Auch nach den Erregern anderer Infektionskrankheiten sollte ggf. mit Bluttesten gesucht werden (Toxoplasmose, Cytomegalie, Ringelröteln und Windpocken), um Risiken rechtzeitig begegnen zu können. So ist eine Kinderwunschbehandlung ohne Kenntnis der Immunität gegen Windpocken nicht möglich; wurden Sie gegen Windpocken geimpft sind Sie sicher immun!
Gute Informationen finden Sie unter http://www.planbaby.de, http://www.icon-cmv.de und http://www.dgk.de.
Wenn Sie akute oder chronische Gesundheitsprobleme haben, zum Beispiel Diabetes, Bluthochdruck, Funktionsstörungen der Schilddrüse, oder an Erkrankungen von Herz, Nieren und Leber leiden, sollten Sie dies schon vor der Schwangerschaft mit Ihrer Frauenärztin/Ihrem Frauenarzt besprechen. Möglicherweise muss nämlich die medikamentöse Behandlung mit Rücksicht auf das Ungeborene geändert werden. Auf Arzneimittel, die nicht unbedingt nötig sind, sollten Sie jetzt am besten ganz verzichten.
Frauen mit Kinderwunsch und Schwangere benötigen offenbar mehr als die bisher empfohlenen 400 µg Folsäure pro Tag, um das Kind vor Neuralrohrdefekten („offener Rücken“) zu schützen. Denn trotz der Empfehlung ist das Auftreten von Neuralrohr-Defekten in den vergangenen zehn Jahren unverändert geblieben. Mehrere Studien haben ergeben, dass eine mindestens dreimonatige Einnahme von 400µg Folsäure pro Tag erforderlich ist, um vorbeugend wirksame Blut-Spiegel zu erzielen. Das hat Professor Klaus Pietrzik aus Bonn berichtet. Wenn die tägliche Einnahme 800µg Folsäure pro Tag betrage, reiche eine vierwöchige Vorlaufphase aus.
Zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft empfehlen wir http://www.vagicheck.de/, bei Störung der vaginalen Flora balanve aktiv Vaginal-Gel oder Kadefungin Milchsäurekur.
Optimale Vorsorge erreichen Sie mit orthopregna , alternativ kann zunächst einmal Vitamin-B-Komplex und Mineralkomplex empfohlen werden. Eine preiswerte Alternative ist - sofern kein Eisenmangel besteht - GynVital gravida.
Viele Frauen mit Kinderwunsch nehmen jedoch Präparate, welche bedauerlicherweise kein Selen enthalten. Die zusätzliche Einnahme von Mineralkomplex würde - besonders bei bestimmten Schilddrüsenerkrankungen - zu einer Überversorgung mit Jod führen, so dass sich dann die zusätzliche Einnahme eines reinen Selenpräparates wie Selen+30 anbietet.
Selen+100 (bei der "Hashimoto"-Schilddrüsenerkrankung)
...und für den Partner: ortho fertil plus





